Ständige Knieschmerzen können mehr als nur frustrierend sein – sie können Ihre Zufriedenheit und Ihre Lebensqualität beeinträchtigen. Jeden Tag aufzuwachen und die Dinge nicht tun zu können, die man tun will, kann jeden treffen, manchmal mit dauerhaften körperlichen und emotionalen Auswirkungen.

In der Vergangenheit wurden chirurgische Eingriffe oft als die einzige Behandlungsform von Knieverletzungen angesehen. Aber mit den Fortschritten in Forschung und Technologie gibt es inzwischen viele Optionen, die Ihr Arzt in Betracht ziehen kann, um Ihre Knieschmerzen zu lindern oder zu beseitigen.

Hier sind fünf Gründe, warum Sie nicht mit Knieschmerzen leben sollten. Vereinbaren Sie einen Termin mit Ihrem Arzt, um zu besprechen, was das Richtige für Sie ist.

  1. Physiotherapie: Um die volle Kraft und Beweglichkeit des Knies wiederherzustellen können Meniskusverletzungen oft durch die Kontrolle der Schmerzen und Schwellungen sowie gegebenenfalls durch die Zusammenarbeit mit einem Physiotherapeuten in Angriff genommen werden. Ihr Therapeut oder Arzt kann Ihnen Eis und Kompression empfehlen und Ihnen ein spezielles Übungsprogramm für Zuhause zu Hause anbieten oder eine Behandlung namens neuromuskuläre elektrische Stimulation verwenden, um Ihnen zu helfen, Ihre Kraft zu verbessern. Medikamente wie Aspirin und Ibuprofen können ebenfalls empfohlen werden, um Schmerzen und Schwellungen zu lindern.“
  2. Injektionen: Die beiden häufigsten Injektionen, die bei der Reduzierung von Entzündungen im Gelenk hilfreich sein können, sind Kortisoninjektionen und Hyaluronsäure, – die das Gelenk schmieren und es kurzfristig entlasten können. Obwohl Injektionen vorübergehend Schmerzen lindern, helfen sie nicht, den Meniskusriss zu heilen.“
  3. Stammzellentherapie: Forscher haben die Ergebnisse von Stammzellentherapien ausgewertet, die helfen können, das verletztes Gewebe zu heilen. Während der Behandlung werden Stammzellen aus dem eigenen Körper oder einer anderen Quelle in den verletzten Kniebereich injiziert, wo sie wachsen, sich differenzieren und die Heilung des Meniskus unterstützen. Bitte beachten Sie, dass diese Art der Therapie zwar vielversprechend, aber relativ neu ist und in einigen Ländern noch als experimentell gilt. Es ist noch nicht bekannt, ob diese Therapien eine langfristige Heilung darstellen und wie lange deren Wirkung anhält.
  4. Knieoperation: Wenn eine Verletzung schwerwiegend ist oder die Symptome nach einer nicht-chirurgischen Behandlung bestehen bleiben, unterziehen sich viele einer Operation. Es gibt verschiedene Verfahren, die abhängig von Ihrer persönlichen Diagnose durchgeführt werden können, Von einer partiellen Meniskektomie, zur Behandlung eines Meniskusrisses, bis hin zu einer Knie-Totalendoprothese, um Arthritis-Schmerzen im Gelenk zu lindern und die Funktion des Knies wiederherzustellen.
  5. NUsurface®Implantat: Für Patienten im Alter von 30-75 Jahren, bei denen bereits eine Meniskektomie durchgeführt wurde und die sich im Stadium zwischen Knieschmerzen und der Aussicht auf einen endoprothetischen Gelenksersatz befinden, läuft nach der Markteinführung eine klinische Studie für ein neues Meniskus-Implantat. Seit 2008 wird in Europa das NUsurface®-Implantat untersucht, das aus medizinischem Kunststoff besteht und durch eine kleine Inzision in das Knie eingesetzt wird. Obwohl nicht als Ersatz für eine Knie-Totalendoprothese gedacht, könnte es eine Alternative in der Behandlung von Knieschmerzen sein und Patienten aktiv halten, bis eine Kniegelenkersatzoperation eine gangbare Lösung darstellt.